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die neue züricher zeitung online – bericht über energiesparlampen

November 8, 2007

wie ich soeben hier gelesen habe, hat die nzz online einen bericht über energiesparlampen veröffentlicht. ich bin nicht so der große fan vom systematischen bloggen und habe mir einfachmal vorgenommen sofort zu schreiben, was mir so auffällt.
immer wieder wird gesagt, dass energiesparlampen nicht sofort ihre volle leuchtkraft erreichen. ja. gut. viele gute energiesparlampen starten mit einer leuchtkraft von ca. 70%. man darf sich dabei von tageslichtlampen nicht täuschen lassen. tageslichtlampen haben eine andere farbtemperatur (ca. 7000 Kelvin) und wirken deswegen schon am anfang so stark. aber: eigenartigerweise wird in dem zusammenhang immer wieder empfohlen diese dann nicht im keller oder im flur zu verwenden. ja doch! gerade dort sollte man sie anwenden, weil, salopp gesprochen, sie gerade dort mit keiner anderen lichtquelle konkurrieren und sie dort gegen die dunkelheit sehr gut ankommen. ich habe das persönlich im keller ausprobiert. meiner persönlichen einschätzung nach ist der keller ein idealer ort für gute energiesparlampen. im gegensatz dazu hat bei tage aber auch jede andere lichtquelle mit dem normalen licht zu kämpfen.

daher verstehe ich argumentationen wie diese nicht so recht:

„Als störend empfinden manche auch, dass Energiesparlampen nicht sofort ihre volle Leuchtkraft erreichen. Schaltet man die Lampe ein, muss eine Vorheizung das Quecksilber – das in kondensierter Form vorliegt – zuerst zum Verdampfen bringen und die nötige Betriebstemperatur herstellen. Die schnellsten Energiesparlampen brauchen heute laut Maurer etwa 10, die langsamsten über 60 Sekunden, bis sie ihre volle Leuchtkraft erreicht haben. Für Orte wie den Keller, wo man das Licht für weniger als 15 Minuten einschalte, sei eine Energiesparlampe darum nicht zu empfehlen.“